Hallo Leute! Wie ihr bereits wisst, komme ich ursprünglich aus Jamaika und daher liebe ich es unter Menschen zu sein, vor allem, wenn sie richtig gute Stimmung machen. Davon gab es am letzten Wochenende viel und die Einzelheiten dazu möchte ich euch natürlich nicht länger vorenthalten. Nur so viel sei euch schon verraten, es geht um zwei Stadtfeste, ein Junggesellinnenabschied und wie ich (beinahe) ein Auge verlor…

Freitag – Das Rathausfest in Wernigerode

Oddy und das Wernigeröder Schloss.

Oddy und das Wernigeröder Schloss.

Am Freitag bin ich als erstes in Richtung Harz nach Wernigerode aufgebrochen, um am Rathausfest teilzunehmen. Ich hatte gehört, das einige Größen der deutschen Schlagerszene vor Ort sein sollten und das wunderschöne Rathaus wollte ich mir sowieso schon längst mal mit eigenen Augen anschauen. Viele behaupten ja, dass es eines der schönsten Rathäuser Deutschlands sei. Davon wollte ich mich nun überzeugen.

Oddy vor dem Rathaus. Da war ganz schön was los!

Oddy vor dem Rathaus. Da war ganz schön was los!

Als ich endlich in Wernigerode ankam, gab es gerade einige technische Probleme, Stromausfall auf der Bühne. Das Warten bis alles wieder funktioniert war jedoch überhaupt nicht schlimm, denn wir wurden in der Zwischenzeit von Ross Antony bei Laune gehalten und das kann der Mann sehr gut. Der britische Sänger ist bei den Deutschen überaus beliebt, was vor allem an seiner verrückt-fröhlichen Art liegt. Er ist ein genauso liebevoll schräger Vogel wie ich. Echt sympatisch!

Ross Antony unterhält das Publikum.

Ross Antony unterhält das Publikum.

Eigentlich dachte ich ja, das es sich um ein ganz „normales“ Stadtfest handelte, aber da waren überall Kameras, die die Bühne und das Publikum aufzeichneten, denn hier wurden gleich zwei Sendungen für Sat1 Gold parallel gedreht, die „Gold Schlager“. Zu sehen sind die am 22. und 29. August, jeweils um 20:15 Uhr auf Sat1 Gold.

Die Sendung Gold Schlager wird Anfang August im TV übertragen.

Die Sendung Gold Schlager wird Anfang August im TV übertragen.

Nachdem ich mir ein kühles Bier gegönnt habe, wollte ich mir erst noch schnell die Stadt anschauen, bevor ich mich der Partystimmung voll und ganz hingebe. Eigentlich war es auch gar kein richtiges Bier, sondern nur ein Radler, ich musste ja schließlich später noch  weiterfliegen. Da wollte ich lieber nichts riskieren 😉

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Als das Bier schließlich geleert war, begab ich mich durch die historischen Gassen der Altstadt. Plötzlich nahm meine Nase einen Duft war, ach, was sage ich, eine Flut an Düften und der Quelle musste ich sofort auf den Grund gehen. Somit kam ich an einen Stand mit einer Unmenge an Tees, Gewürzen und Kräutern. Ein Traum!

Hmm, wie das duftet! Einfach himmlisch...

Hmm, wie das duftet! Einfach himmlisch…

Der Stand wurde von einem netten Herren namens Mattis betreut, den ich sogleich erst mal zum Thema Fernweh befragt habe.

„Hast du Fernweh?“

Mattis hat mir daraufhin erzählt, dass er kein Fernweh kennt. Ja, solche Menschen gibt es tatsächlich auch. Allerdings ist „Bruder“ Mattis, er war nämlich als Mönch gekleidet, viel mit dem Gewürzstand unterwegs, somit hat ihn das Fernweh wohl noch nicht zu fassen bekommen. Da kann er sich echt glücklich schätzen, denn wer dem Fernweh einmal erliegt, der wird es nie wieder los.

Danach ging es weiter, einmal um das Rathaus herum. Dabei habe ich unter anderem einen Holunderblütenlikör-Stand, einen leckeren Brotstand, eine Bühne auf der mittelalterliche Klänge zum besten gegeben wurden sowie einige mittelalterliche Handwerksstände entdeckt. Ich muss sagen, ich war ziemlich beeindruckt.

Direkt hinter dem Rathaus hat mich schließlich ein besonderes Schmuckstück in den Bann gezogen, eine riesige Blumenuhr. Die sah vielleicht toll aus. So viele bunter Blümchen, da musste ich meinen zarten gefederten Hintern einfach einmal dazwischen setzen. ^^

Wunderschööööön!

Wunderschööööön!

Als ich mich dann schließlich von der Blumenuhr trennen konnte, ging es nun endlich auf zur Party. Ich hätte mich ja einfach irgendwo oben aufs Dach setzen können, doch das wäre nicht das gleiche gewesen. Ich wollte mich direkt unter die Menge mischen und habe auch einen recht guten Platz an der Seite der Bühne bekommen. Im Laufe des Abends bin ich sogar immer weiter nach vorne gerutscht, so hatte ich eine perfekte Sicht auf die Bühne.

„Die Harzer wissen echt, wie man feiert.“

Die Stimmung war echt der Hammer. Es war vor allem auch interessant zu sehen, wie so eine Live-Sendung aufgezeichnet wird. Da kam es schon mal vor, dass der Moderator seine Ankündigung zweimal machen musste. Aber auch das Publikum wurde „schwer“ gefordert. So sollten wir mehrere Male in verschiedenen Stärkegraden Beifall klatschen.

Die Gästeliste reichte von Norman Langen, Ross Antony, Annemarie Eilfeld, F.R.E.I. und Feuerherz über solch legendäre Namen wie Nicole, G.G. Anderson, Jogl Brunner, Michael Hirte und Rosanna Rocci. Eine Auswahl meiner zahlreichen Schnappschüsse und Videos habe ich euch hier mal zusammengestellt…

Hier findet ihr die Bilder:

Ross Antony

Und hier noch eine Video-Zusammenfassung der Auftritte:

Auch dieser Abend ging schließlich zu Ende. Ich habe mich ja so auf mein Bett bei SOS-Katharina gefreut. Sie war an diesem Wochenende mal wieder in ihrer Heimat. Die hat sie mir am nächsten Tag dann ausgiebig gezeigt, aber das ist ein anderer Bericht 😉

Gute Nacht!

Gute Nacht!

Übrigens: Während die Kameras immer wieder über unsere Köpfe schwenkten habe ich mich ziemlich ins Zeug gelegt um auch auf einer der Einstellungen zu sein. Ob ich es geschafft habe ins Fernsehen zu kommen erfahren wir am 01. und 08. August. Also alle fleißig Sat1 Gold einschalten und nach meiner Wenigkeit ausschau halten. Mit etwas Glück schwebe ich irgendwo im Hintergrund in der Masse herum. 😉

Wer mich entdeckt hat, kann mir ja eine Nachricht hinterlassen. Ich bin mir nämlich noch nicht sicher, ob ich es schaffe die Sendungen zu gucken, wer weiß, wo in der Weltgeschichte ich mich im August schon wieder rumtreibe. Das entscheide ich nämlich meist recht spontan. Wenn du also einmal einen Reisetipp für mich hast oder mich bei dir für einige Zeit aufnehmen willst, dann schreib mir einfach eine Nachricht. Ich freue mich schon von dir zu hören.

Doch mit diesem Freitagabend fing mein Partywochenende gerade erst an.

Und die Reise geht weiter…

Das Wochenende war noch jung und da ich jetzt so viel von SOS-Katharinas Gegend gesehen hab, folge ich auch prompt der Einladung von SOS-Janina. Doch wohin genau soll es denn überhaupt gehen?

Lu-Festival, Junggesellinnenabschied & Bestien

Meine liebe Gastgeberin SOS-Janina hat mich in ihre Geburtsstadt Ludwigsfelde eingeladen – eine kleine Stadt im sogenannten Speckgürtel von Berlin oder anders ausgedrückt: irgendwo in Brandenburg…

Normalerweise fliege ich ja meine Reiserouten selbst ab. Wozu sonst sollte ich meine Flügel nutzen? Doch dieses eine Mal möchte ich auf den Rat meiner Gastgeberin hören und nutze eine Mitfahrgelegenheit im Auto um das Brandenburgische Wahrzeichen schlechthin richtig sehen zu können:

Alleen in Brandenburg

Eine Allee in Brandenburg… …

Alleen! Baum an Baum die Landstraße entlang, Baum, Baum, Baum… in Brandenbuuurg.

Die Vorbereitungen sind im vollen Gange

Spiele und Gastgeschenke für den Junggesellinnenabschied

Spiele und Gastgeschenke für den Junggesellinnenabschied

Am Ziel angekommen begrüßt mich bereits ein Berg Arbeit und ich werde sofort eingespannt. Die Vorbereitungen für einen Junggesellinnenabschied laufen auf Hochtouren. Die zukünftige Braut wünscht sich zu diesem besonderen Anlass nur eines: einen geselligen Abend mit ihren Freundinnen ohne Kinder und ohne zukünftigen Mann und vor allem ohne Peinlichkeiten.

Die Brautmutter, die Trauzeugin und die Brautjungfern hatten aber etwas anderes im Sinn. Doch zunächst ließen wir die Braut in dem Glauben und fuhren mit ihr zum Ziel des Abends – das Restaurant Ludwig im Ludwigsfelder Zentrum. Dort warteten bereits ein Tisch, ein paar Flaschen Sekt und der Lärm der Straße…

Ludwig Restaurant in Ludwigsfelde

Bar & Restaurant Ludwig

Ganz richtig, während wir gemütlich im Innern saßen, ertönten von draußen die satten Klänge des Lu-Festivals zu uns hinein – das jährliche Stadtfest von Ludwigsfelde. Auch das sollte heute noch unser Ziel sein. Viele eindrucksvolle Bilder der Veranstaltung finden sich auch auf der Facebook-Seite der Stadt – auch ich bin zu entdecken 😉 Schaut mal nach und findet mich…

Wir begannen den Abend wie gewünscht ruhig und gesellig in netter Runde. Ich, als einziger Kerl, um nicht zu sagen Hahn im Korb, hielt mich dezent im Hintergrund.

Junggesellinnenabschied

Die Gesellinnen

Natürlich wurde auch das ein oder andere Spielchen gemacht, so viel Zeit muss sein und die Braut hatte ihre Spaß.

Spiele Junggesellinnenabschied

Spiele für den Junggesellinnenabschied

Bevor sich die Gesellschaft in die Menge stürzen konnte, haben sich die Damen erst einmal gestärkt – und das Essen hier im Ludwig kann sich sehen lassen. Zu schade, dass ich nicht einen Bissen abbekommen habe. Die Ladys haben mir keinen Bissen übrig gelassen.

Essen Junggesellinnenabschied

Flammkuchen passt zu jedem Anlass

Und unsere zukünftige Braut konnte sich über das ein oder andere Geschenk freuen. Sogar eine Alternative wurde ihr geboten, sollte es mit dem Verlobten doch nichts werden…

Geschenke Junggesellinnenabschied

Ein Ersatzmann zum Junggesellinnenabschied darf nicht fehlen

Das Lu-Festival auf dem Rathausplatz

Bereits während unserer kleinen intimen Party hörten wir die laute Musik der Bands, die von draußen zu uns herein schallte und lange ließen wir es uns nicht nehmen, dem Trubel direkt beizuwohnen. Genug Hugos und Cosmopolitans waren geflossen, jetzt stürzten wir uns ins Getümmel und waren zu allem bereit

Junggesellinnen

Angriff der Junggesellinnen…

Das Stadtfest von Ludwigsfelde war bereits in vollem Gange und ich kleiner Kerl steckte mittendrin. Meine Ladys spannten mich überall mit ein und beinahe hätte ich ein Auge eingebüßt, als die Damen so richtig in Fahrt kamen. Auch auf der Bühne war einiges los. Durch das viele Gekreische konnte ich jedoch nicht mitbekommen, wer uns da gerade ein Ständchen schmetterte…

Lu-Festival

Das Lu-Festival auf dem Rathausplatz

Ich muss gestehen, ich hätte sehr gerne noch mehr Bilder hier gezeigt. Dutzend verkaufte Rosen, die eigentlich gar nicht verkauft werden sollten, ein halbnackter Typ, den alle nur Jimmy nannten, geklaute Ballons von einer Herrentoilette und viele weitere Highlights machten diesen Junggesellinnenabschied am Ende viel aufregender, als die Braut es sich vorgestellt hatte. Doch nichts davon möchten wir heute missen. Leider war meine Fotografin und Gastgeberin auch die Trauzeugin und hatte somit sehr gute Kontakte zur Sektflasche. Deshalb entstanden zur fortgeschrittenen Stunde nur noch sehr surreale Kunstfotografien wie diese hier:

Spaß beim Junggesellinnenabschied

Es grüßen Hugo, Sekt und was auch immer dieses Teufelszeug in den kleinen Flaschen war…

Aber das große Finale und den strahlenden Höhepunkt für unsere zukünftige Braut haben wir dann wieder ganz souverän in Bild und Ton festhalten können. Kleiner Tipp: Bevor du das Video beginnst, dreh den Ton leiser!

Zwei Stadtfeste – ein Fazit

Nachdem ich nun innerhalb von zwei Tagen zwei Stadtfeste besucht und dazu noch gerade so einen Junggesellinnenabschied überlebt habe, komme ich zu dem Fazit, dass ich es immer wieder erstaunlich finde, was selbst kleinere Städte auf die Beine stellen können. Außerdem hat mich die ungezwungene Stimmung der Leute auf beiden Festen sehr beeindruckt. Der zukünftigen Braut jedoch sage ich nur:

Du hättest auch mich haben können!

Trotzdem alles Gute für dich und deine Zukunft und falls du noch einen Stuhl bei deiner Hochzeit frei hast, freue ich mich über eine Einladung 😉